Wegbegleiter

Zu Beginn meiner Liebe zu den Sibis und Nevas war ich häufig irritiert, dass jemand seine erwachsende Tiere abgab und ich verstand es nicht. Allerdings lebte ich bis dahin nie mit mehr als einem bzw. zwei Tieren zusammen. Im Laufe der Jahre habe ich viel dazu lernen müssen und die Hintergründe der Entscheidungen verstanden. Wer seine Tiere wirklich liebt, kommt einfach nicht umhin manchmal seinen Liebling gehen zu lassen. Nicht immer fühlt sich eine Katze in einer Gruppe mit mehr als zwei Katzen wohl und es ist unsere Pflicht, dass allerbeste für unsere Lieblinge zu ermöglichen. 

 

Wie alles im Leben hat auch unser Hobby seine sonnigen und auch schattigen Seiten. Dazu gehört auch das zusammen leben in der Gruppe unserer Lieblinge oder Familienmitglieder. Wir mögen keine getrennte Haltung und so leben wir mit unseren Lieblingen gemeinsam in allen Räumen der Wohnung und teilen Bett und Stuhl :)

Wie auch bei den Menschen, gibt es bei den Tieren schüchterne, zickige, stille oder spezielle Charakteren, die in einer Gruppe zusammenleben. Für ein harmonisches Zusammenleben bedeutet es allerdings auch, darauf zu achten ob es jedem Liebling in der Gruppe gut geht. Aufgrund verschiedener Gründe - hin und wieder Katzenkinder, Hormonschwankungen bei den Zuchtkatzen, Rollenveränderungen in der Gruppe durch Katzenbabies und .... und ..... - fühlen sich manchmal einzelne Lieblinge nicht wohl oder sicher in der Gruppe.

 

In den vielen Jahren seit 2001 gab es Wegbegleiter, die uns immer sehr wichtig waren und sehr am Herzen lagen. Unterschiedliche Umstände sorgten mitunter dafür, für unsere Wegbegleiter ein neues Zuhause zu suchen. Sei es, dass sich jemand zu einer Zicke oder Tyrannen entwickelte oder eher als schüchternes Mäuschen in der Gruppe gemobbt wurde, es muss immer im Sinne der Tiere entschieden werden. So schwer dieser Schritt auch immer gefallen ist, erwies er sich im Nachhinein doch als goldrichtig.

 

Manchmal wurde aus einem Wurf jemand zur Beobachtung behalten um Linien zu verändern oder den Typ der Rasse zu verbessern. Neben dem Typ, spielt das Wesen und auch der Charakter eine sehr große Rolle. Deshalb kam es auch mal vor, dass Nachkommen vielleicht nur einen Wurf hatten. Während unser Liebling erwachsen wird festigen sich manche Charakterzüge und zeigen sich im Zusammenleben mit uns. 

 

Den Anfang der Hobbyzucht begann Caro (Delicious Cat Balaleika), eine bildschöne und sehr liebe Neva Masquarade Katze. Nachdem Caro kastriert wurde, wurde ihr der Krieg von Uli (Ulajana vom Baikalsee) erklärt. Allerdings war Uli schon etwas sehr speziell und suchte sich immer wieder ein neues Opfer wie Paquita (Newskij's Paquita). Paquita war mein Traum von Neva und ich versuchte mit einer gemeinsamen Kastration, die beiden Damen zu versöhnen. Aber ganz im Gegenteil, Uli erweiterte ihre Antipathie auch auf Paquita Tochter Innochenta - Inni (Dorogaja's Innochenta). Irgendwann nach zwei oder drei Jahren gaben wir es auf und Uli zog mit einem Enkelkind zu einer Freundin.  

Von Inni blieben die Töchter Riccie, Unaja und Enkeltochter Alysara, zwei sehr starke Persönlichkeiten, wie sich später heraus stellte. Während Vanilla - Nilla, eine Tochter von Riccie genau das Gegenteil ist. Nilla ist sehr fürsorglich und kümmerte sich wie ihre Oma Inni immer sehr liebevoll um die Kleinen. Allerdings ist Nilla extrem schüchtern und litt unter die vorüber gehenden Veränderungen, die ein Wurf mit sich bringt. Nur ihre Oma Inni konnte sie dann trösten. 

Diese Lieblinge hatten die Wege der Hobbyzucht sehr beeinflusst und geprägt!!

Penny (Nenets Land Penelope) hat die Wege der Hobbyzucht zwar nicht prägen können, weil sie uns bereits jung verlassen hat. Aber Penny bleibt unvergessen in unseren Herzen und wird ewig geliebt!! 


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Bremen

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